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Förderkonzept

Das Schulprogramm der LG 2009-2013

(Beschluss der Schulkonferenz vom 2.4. und 14.7.2009; Ergänzung aus 2010)

Gliederung des Schulprogramms

I. Vorbemerkung
II. Leitgedanken: Selbstverständnis und Zielsetzungen
III. Schulleben
IV. Arbeitsprogramm für den Zeitraum 2009-2013
V. Hinweise zur Evaluation

Anlagen:
Ausbildungskonzept
Förderkonzept


I. Vorbemerkung

Die Lauenburgische Gelehrtenschule Ratzeburg hat im Mai 2002 erstmalig ein Schulprogramm für die Schuljahre 2002/03 bis 2004/05 verabschiedet. Dieses Schulprogramm wurde regelmäßig evaluiert und im Schuljahr 2004/05 fortgeschrieben. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurde von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern an der Weiterentwicklung des Programms gearbeitet. Hierbei wurden auch Änderungen in der Struktur vorgenommen: Vor allem der Aspekt, dass es sich bei diesem Programm um ein Arbeitsprogramm handelt, wurde stärker herausgestellt. Die letzte Fortschreibung, die sich im wesentlichen auf das Arbeitsprogramm bezog, erfolgte im Schuljahr 2008/2009. Hierbei wurden auch kleine Änderungen in den übrigen Kapiteln vorgenommen.

Am 2.4.09 schließlich hat die Schulkonferenz der Lauenburgischen Gelehrtenschule Ratzeburg das vorliegende Schulprogramm für die Schuljahre 2009/10 – 2012/13 beschlossen. Am 14.7.09 wurde das neue Fahrtenkonzept in das Schulprogramm mit aufgenommen und es wurden auch einige redaktionelle Änderungen entsprechend der Vorgabe vom 2.4.09 vorgenommen.



II. Leitgedanken: Selbstverständnis und Zielsetzungen

1. Die Lauenburgische Gelehrtenschule sieht als Gymnasium ihre Aufgabe darin, lernbereiten und leistungsfähigen Schülerinnen und Schülern den Erwerb einer breit angelegten, gehobenen Allgemeinbildung zu ermöglichen und sie so zu höheren Schulabschlüssen (Fachhochschulreife, Abitur) zu führen.

2. Von besonderer Bedeutung für den schulischen Erfolg am Gymnasium sind kognitiv geprägte Lernanforderungen im Fachunterricht. Darüber hinaus bemüht sich die Schule, vielseitige Lern- und Erfahrungs­angebote zu machen, um die Entwicklung der Schüler und Schülerinnen auch in sozialen, kreativen und emotionalen Bereichen zu fördern.

3. Die LG ist schulrechtlich zwar eine Halbtagsschule mit z. Z. fünf Wochenunterrichtstagen. Bedingt durch die Einführung von G8 findet der Unterricht aber zunehmend auch am Nachmittag statt. Die Schule hat einen großen, stark ländlich geprägten Einzugsbereich - d.h. mit häufig sehr zeitaufwändigen Fahrten zwischen Wohnung und Schule - und ist eine der größten allgemeinbildenden Schulen des Landes mit großen Lerngruppen.

4. Im Zentrum aller schulischen Aktivitäten stehen die planmäßigen Unterrichts­stunden. Außer­unterrichtliche Schulvorhaben stellen eine sinnvolle und not­wendige Ergänzung dar, dürfen jedoch den regulären Unterricht nicht unangemessen beeinträchtigen.

5. Neben den traditionellen Text- und Bildmedien spielen moderne elektronische Medien heute auch im Unterricht eine wichtige Rolle. Für den erfolgreichen Einsatz von Computern in der Schule ist es notwendig, bereits in der Unter- und Mittelstufe Grundkenntnisse und –fertigkeiten zu vermitteln. Dabei wird auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und häuslichen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

6. Wesentliche Lernfortschritte sind nur dann zu erreichen, wenn die Schülerinnen und Schüler sich nach Kräften aktiv, selbstständig und sozial verantwor­tungsvoll in das Unter­richtsgeschehen einbringen. Dabei ist es wünschenswert, dass die Schülerinnen und Schüler durch ihre Elternhäuser angeregt und unterstützt werden. In ihrer gemeinsamen erzieherischen Verantwortung arbeiten unsere Lehrkräfte eng mit den Eltern zum Wohl der Schülerinnen und Schüler zusammen. Dafür ist es notwendig, dass die Schule die Eltern fortlaufend informiert und berät. Die Schulleitung sowie die einzelnen Lehrkräfte sind für die Eltern und Schüler möglichst kontinuierlich ansprechbar und stehen auch für Gespräche über schulische und wichtige persönliche Angelegenheiten zur Verfügung und helfen ihnen bei der Bewältigung von Problemen.

7. Die Schule sieht es als Teil ihrer Erziehungsaufgabe an, den Schülerinnen und Schülern Verhaltensweisen zum gewaltfreien Lösen von Konflikten zu vermit­teln, und ergreift geeignete Maßnahmen zur Gewaltprävention wie z.B. die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Streitschlichtern.

8. Für ein harmonisches Miteinander an der Schule sind Offenheit und Vertrauen, Freund­lichkeit und Hilfsbereitschaft sowie Respekt und Toleranz unverzicht­bar. Darüber hinaus bemühen sich alle Schulangehörigen, neuen Mitgliedern der Schulgemeinschaft sowie den Gästen der Schule rasch das Gefühl der Zugehörigkeit zu geben.

9. Jeder Schulangehörige soll um den guten Ruf der Schule in der Öffentlichkeit bemüht sein.

10. Zu den wichtigen sozialen und politischen Erziehungszielen unserer Schule gehört es, die Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen und zu befähigen, sich aktiv für unser demokratisches Schulleben zu engagieren und sich verantwortungsvoll in ihm zu verhalten.

11. Jeder Schulangehörige sorgt sich auch um die Erhaltung des Eigentums der Schule und der Mitschüler und geht damit schonend um. Ebenso bemühen sich alle um einen sparsamen Energieverbrauch sowie um Sauberkeit im gesamten Schulbereich. Abfallvermeidung sowie Umweltschutz und –erziehung sind Anliegen unserer Erziehungsarbeit.

12. Die Lauenburgische Gelehrtenschule öffnet sich auf vielfältige Weise dem öffentlichen Leben. Wege dazu sind z.B. Referenten aus Wirtschaft und Kultur, Gastschüler aus anderen Ländern, Partnerschaften und Austauschprogramme sowie Comeniusprojekte, auf die regionale und überregionale Umgebung bezogene Unterrichtsprojekte, Präsentationen schulischer Aktivitäten wie Konzerte, Ausstellungen, Theatervorführungen. Dadurch wird unsere Schule zu einem Teil des gesamten gesellschaftlichen Lebens.



III. Schulleben

1. Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern

Der pädagogische Austausch zwischen Eltern, Schülern und Lehrern wird gewährleistet, indem
die Lehrkräfte den Schülern/innen ihrer Lerngruppen etwa im vierteljährlichen Rhythmus den aktuellen mündlichen Leistungsstand mitteilen.
die Eltern über sozial oder leistungsmäßig problematische Entwicklungen bei einzelnen Schülern/innen von den zuständigen Lehrkräften frühzeitig informiert werden.
Eltern, Lehrer/innen und Schüler/innen gemeinsam in den Fachkonferenzen zusammenarbeiten.
In regelmäßigen Abständen besprechen die Fachkonferenzen das Anforderungsprofil der Leistungskontrollen, um sich einheitlichen Leistungsstandards in den Unterrichtsgruppen eines Jahrgangs anzunähern.

Das Zusammenleben an der Schule wird gefördert, indem
die 5. Klassen von älteren Schülern/innen als Paten durch das erste Jahr an unserer Schule begleitet werden. Die Paten helfen und beraten ihre neuen Mitschüler/innen in wichtigen Fragen und organisieren für sie Klassen- und Stufenveranstaltungen.
den Gastschülern/innen und Referendaren/innen für die Einführung in unser Schulleben und die fortlaufende Betreuung und Beratung jeweils eine dafür zuständige erfahrene Lehrkraft zugewiesen wird.

Die innerschulischen Informations- und Kommunikationsformen für Schulangehörige und Gäste/Besucher werden ständig weiter entwickelt. Insbesondere

· erhalten neu in das Kollegium eintretende Lehrkräfte und neu gewählte Elternvertreter/innen wichtige Grundinformationen über die Schule, z.B. durch eine Broschüre.

· informieren mindestens einmal pro Halbjahr Elternbriefe des Schulleiters über die aktuelle Situation der Schule, wichtige Termine u.ä.

· wird regelmäßig ein Tag der offenen Tür für zukünftige Sextaner/innen und ihre Eltern veranstaltet.

· stehen moderne, arbeitsvereinfachende PC-Schulverwaltungsprogramme, z.B. für die Zensurenverwaltung und die Erstellung von Zeugnissen zur Verfügung.

· werden wichtige schulische Informationen im Internet präsentiert.



2. Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften unserer Schule haben besondere Schwerpunkte in den Bereichen Sport, Musik und Theater:

Die Arbeitsgemeinschaften im Bereich Sport sind für Schüler/innen und Schule von großer Bedeutung. Die sehr guten Sportanlagen ermöglichen vielseitig ausgerichtete sportliche Aktivitäten. Neben traditionellen werden gelegentlich auch aktuelle (Freizeit-, Trend- und Fitness-) Sportarten angeboten. Von der SV werden regelmäßig Sport- und Spielfeste, vor allem für die Unter- und Mittelstufe, organisiert.
Durch die erfolgreiche musikalische Arbeit in den Sparten Orchester (zur Zeit ca. 40 Mitglieder in nahezu vollständiger symphonischer Besetzung), Schulchor (ca. 70 Mitglieder), Vokalensemble und den Stufenchören Sexta, Quinta und Quarta ist es möglich, mehrmals im Jahr mit anspruchsvollen Konzertprogrammen an die Öffentlichkeit zu gehen. Das hohe Niveau der musikalischen Arbeit wird u.a. ermöglicht durch regelmäßige Arbeitsfreizeiten (pro Halbjahr 5 Tage) sowie eine für diese Bereiche ausgesprochen aufgeschlossene Elternschaft.
Der Tusculum-Kreis, eingerichtet für Schülerinnen und Schüler der 6.,7. und 8. Klassenstufe, beschäftigt sich mit kulturgeschichtlichen Themen der Antike. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der griechischen Antike. Der Arbeitskreis möchte damit einen Rest des ehemaligen altsprachlichen Zweigs der LG bewahren und auch außerhalb des Fremdsprachenunterrichts einen Beitrag zur klassischen Bildung leisten.
Die Theater-AG präsentiert ihre Arbeitsergebnisse in regelmäßigen Aufführungen der Öffentlichkeit. Zur Vorbereitung dieser anspruchsvollen Aufführungen werden regelmäßig erforderliche Fachtage und Arbeitsfreizeiten durchgeführt.
„Der Insulaner“, eine seit vielen Jahren regelmäßig erscheinende, von Schülern/innen selbstverantwortlich gestaltete Zeitung, greift aktuell-schulbezogene und allgemeine Schülerinnen und Schüler interessierende Themen auf.

[...]

3. Projekte

Im Unterricht der Orientierungs- und Mittelstufe werden Projekte auch fächerübergreifend angeboten. Auch in der Oberstufe wird gemäß Lehrplan phasenweise auch in Projekten gearbeitet z.T. auch in Form sogenannter zweistündiger Seminare.
Alle zwei Jahre werden Projekttage durchgeführt, die auch in ein Schulfest münden können, möglichst von Eltern und Schüler/innen begleitet werden und aus einem breiten Angebot schöpfen.

4. Berufsvorbereitung

Ab Ende der 9. Klasse bis zum Abitur werden die Schüler/innen fächerübergreifend, inner- und außerunterrichtlich systematisch auf Anforderungen vorbereitet, die sich für sie in Bezug auf ihre weiteren Bildungs- und Ausbildungsentscheidungen sowie ihre zukünftigen beruflichen Wege im Arbeitsleben ergeben. Maßgeblich daran beteiligt sind die Klassenlehrer/innen in den Stufen 9 – 13 sowie die Fachlehrkräfte in den Gesellschafts- und Naturwissenschaften und in Deutsch.

Verbindliche Schwerpunkte sind vor allem

· ein zweiwöchiges Betriebspraktikum der 10. Klassen und

· ein einwöchiges Wirtschaftspraktikum im 12. Jahrgang

· sowie fortlaufende Berufs- und Studienberatungsangebote in der Schule durch Mitarbeiter des Arbeitsamts.

Daneben gibt es u.a.

· Projekttage der Wirtschaft,

· Betriebserkundungen,

· Sonderveranstaltungen mit Wirtschaftsvertretern in der Schule sowie

· Exkursionen zu den Hochschultagen in Lübeck, Kiel und Hamburg.


5. Wettbewerbe an der LG -
ein Zeichen der Binnendifferenzierung und Förderung guter Schüler

Mathematik:

● Seit 2006 Teilnahme an der Mathematik-Olympiade mit Schülern der Klassenstufen 5-8: alle Schüler der Unter- und Mittelstufe werden aufgefordert eine Vorbereitungsarbeit zu lösen, die von einem der betreuenden Mathematiklehrer korrigiert wurde. Aus jeder teilnehmenden Klasse haben sich so durch diesen klassen-/schulinternen Vergleich ein bis zwei Schüler für die Teilnahme am Kreisentscheid qualifiziert. die Schüler, die sich auf Kreisebene qualifizieren, können am Landesentscheid in Kiel teilnehmen.

· Seit einigen Jahren nimmt unsere Schule am Känguru-Mathematikwettbewerb teil, der sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut. An einem Schulvormittag im März knobeln insbesondere Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an interessanten Fragestellungen und wetteifern um Punkte, Preise und den längsten Känguru-Sprung.

Erdkunde:

● Seit 2005 Teilnahme am National Geographic Wissenstest: alle Schüler der LG der Klassen 7-10 nehmen jedes Jahr am National Geographic-Wissenstest teil. Der Schulsieger nimmt anschließend am Landesentscheid teil. Die schulinternen Ergebnisse werden an Wandtafeln veröffentlicht. Die drei bestplatzierten Schüler erhalten einen Preis. In den letzten Jahren wurde der Wettbewerb von den Erdkunde-Leistungskursen durchgeführt. Da es in der Profiloberstufe kein Erdkundeprofil gibt, muss ein neues Verfahren entwickelt werden.

Informatik:

● Teilnahme an Robotik-Wettbewerben:
In den letzten Jahren haben mehrmals Schüler der LG an verschiedenen Wettbewerben mit dem Thema Robotik teilgenommen. Im Jahr 2006 qualifizierte sich eine Mannschaft sogar für das internationale Finale des RoboCup in Bremen. Im Jahr 2007 nahmen Schüler aus verschiedenen Klassenstufen im Team in Hamburg am Daniel Düsentrieb Wettbewerb teil. Im Jahr 2008 fuhren Schüler zum RoboCup nach Hannover. Für das kommende Schuljahr bilden Schüler der Mittelstufe ein Team um am FirstLegoLeague Wettbewerb teilzunehmen. Bei diesem Wettbewerb treten Mannschaften auf unterschiedlichen Regionen gegeneinander an. Das Ziel besteht darin einen Roboter für bestimmte Aufgaben (Fußball, Rettung, Orientierung im Gelände, Transport) zu programmieren und dies so zu optimieren, dass das gestellte Problem in minimaler Zeit gelöst wird.

● Weitere Wettbewerbe für Oberstufenschüler aus den Bereichen Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften, an denen sich Schüler der LG beteiligten, waren der b+m Software Challenge 2008 (Informatik-Grundkurse 12. und 13. Jg.) und Tracking the ISS (mehrere Teams aus dem 12. und 13. Jg.).

Fremdsprachen:

● Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Teil des Begabtenförderungsprogramms der Bundesregierung und der entsprechenden Programme der Landesregierungen. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Kultusminister der Länder unterstützen den Wettbewerb.

● Der Wettbewerb richtet sich an Schüler der Sekundarstufen I und II und ist nach Leistungsniveaus gestaffelt. Die Aufgabenstellung enthält überwiegend kreativ-produktive Arbeitsaufträge.

● Ende der Bewerbungsfrist: jeweils September/Oktober eines jeden Jahres

Nähere Informationen


Deutsch:

● Wie in den vergangenen Jahren auch werden im kommenden Schuljahr die 6. Klassen unserer Schule an dem Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teilnehmen. In der Zeit zwischen den Herbst- und den Weihnachtsferien wird es darum gehen, eine Schulsiegerin bzw. einen Schulsieger zu ermitteln, der unsere Schule auf im Januar bzw. Februar auf Kreisebene vertritt. (Näheres zum Vorlesewettbewerb)

Sport:

● Die Fachschaft Sport führt in jedem Jahr an der LG einen Lauftag durch. Jeweils im September versuchen die Schülerinnen und Schüler, ihr bronzenes, silbernes oder goldenes Laufabzeichen zu erringen. Wichtig ist dabei nicht die Geschwindigkeit, sondern das Durchhalten von 15, 30 oder 60 Minuten. Neben dem gesundheitlichen Aspekt soll dabei auch der Teamgeist gefördert werden, denn die punktbeste Klasse (gelaufene Zeit, umgerechnet auf die Klassenstärke) erhält den Wanderpokal der Schule.

● Seit mehreren Jahren tritt die LG beim Helgoland-Staffel Marathon an. Dieser Landeswettbewerb findet jährlich statt. Im Jahr 2008 gelang der Mannschaft aus Schülern, Eltern und Lehrern der LG der Landessieg beim Helgoland-Staffel Marathon.

● In zahlreichen Sportarten tritt die LG bei Jugend trainiert für Olympia an und hat dabei schon zahlreiche Titel gewonnen. Das Landesfinale der Leichtathletik der Wettkampfgruppe III und die Landesmeisterschaften für alle Bootsklassen im Ruder-Wettbewerb werden jedes Jahr von der LG ausgerichtet. Schwerpunkte der Ratzeburger Schulmannschaften liegen zurzeit auf den JtfO-Wettbewerben im Rudern, in der Leichtathletik, im Schwimmen, im Judo und in den Ballsportarten Fußball und Handball. Im Rudern gab es in den vergangenen Jahren mehrere Platzierungen auf Bundesebene, in der Leichtathletik gewinnt die LG seit vielen Jahren den Kreis-Wanderpokal für das punktbeste Gymnasium.


6. (Außerunterrichtliche) Pädagogische Maßnahmen

Angesichts verschiedenartiger Probleme bezüglich der Gleichstellung von Jungen und Mädchen an unserer Schule wurden und werden Maßnahmen erarbeitet, die darauf abzielen

die Situation und Entwicklungstendenzen genauer zu erfassen,
(Hintergrund-)Informationen zu gewinnen und zu verbreiten,
das Problembewusstsein zu schärfen,
bei Bedarf Vorschläge für förderliche Maßnahmen zu entwickeln,
auch Lehrkräfte in Ausbildung für diese Probleme zu sensibilisieren,
die fortlaufende schulinterne und -übergreifende Kommunikation zu diesen Themen anzuregen,
dass Mädchen und Jungen am „Girlsday“ teilnehmen können.

Legastheniker/innen erhalten in der Orientierungsstufe und in allen Jahrgängen Stamm- und Gastschüler/innen mit nichtdeutscher Muttersprache - falls notwendig und gewünscht - Förderunterricht im Fach Deutsch, wenn die Stundentafel trotzdem erfüllt werden kann.

In den 7. Klassen finden eintägige Präventionsveranstaltungen (in Zusammenarbeit mit der Alkohol- und Drogenberatung des Kreises) statt.

7. Partnerschule des Leistungssports

Die Lauenburgische Gelehrtenschule hat es sich zum Ziel gesetzt, sportlich hochbegabten Schülerinnen und Schülern in den Schwerpunktsportarten ein Angebot zu unterbreiten, in dem sportliche Förderung und schulische Belange in Einklang gebracht werden. Diese Förderung ist den ethischen Prinzipien eines humanen Leistungssports verpflichtet und beinhaltet Maßnahmen der Dopingprävention. Verstöße gegen das Doping-Verbot werden mit dem Ausschluss von jeglichen Förderungen geahndet. Die Lauenburgische Gelehrtenschule kooperiert mit dem Olympiastützpunkt Hamburg/ Schleswig-Holstein.

Der/ die Koordinator/in sorgt für eine regelmäßige Abstimmung zwischen den Klassenlehrern/innen und den Trainern/innen der beteiligten Fachverbände und dem OSP.

Die Schule sichert den Sportschülerinnen und –schülern im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rücksichtnahme bei der Koordination der terminlichen Erfordernisse von Schule und Training/ Wettkampf zu. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit von Freistellungen für Training, Lehrgänge und Wettkämpfe im Rahmen der abgestimmten Jahresplanung. Die schulischen Leistungen müssen eine Freistellung rechtfertigen. Schulische Abschlüsse dürfen nicht gefährdet sein.
Die Schule berät die Sportschülerinnen und –schüler hinsichtlich ihrer Schullaufbahn. Sportschülerinnen und –schüler, die aus dem leistungssportlichen Trainings- und Wettkampfbetrieb ausscheiden und in eine andere Klasse oder eine andere Schule wechseln wollen, werden von der Schule in diesem Prozess umfassend beraten und unterstützt. Auf diese Praxis werden die Eltern bei der Aufnahme ihres Kindes in geeigneter Form hingewiesen.
Die Schule verpflichtet sich, die Anti-Doping-Verpflichtungserklärung des LSV anzuerkennen und die Schülerinnen und Schüler regelmäßig über die Gefahren des Dopings aufzuklären.


IV. Arbeitsprogramm für die Schuljahre 2009/2010 - 2012/2013



1. Die Schulleitung legt zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 eine vorläufige Kontingentstundentafel für die Orientierungsstufe vor, auf deren Basis dann auch die Fachschaften ihre Fachcurricula erstellen können. Zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 folgt die Kontingentstundentafel für die Mittelstufe.

2. Die Fachschaften erstellen rechtzeitig schulinterne Fachcurricala für das 8-jährige Gymnasium unter Beachtung der Bildungsstandards, der Lehrpläne sowie der Kontingentstundentafel.

Hierzu gehört auch die Diskussion und ggf. Festlegung alternativer Leistungsnachweise.



3. Das vorliegende Förderkonzept (siehe Anhang) wird erprobt, ergänzt und den sich zukünftig ergebenden Anforderungen angepasst.
Hierbei wird auch die aktive Teilnahme am Enrichmentprogramm geprüft.

4. Das im Folgenden dargestellte Grundkonzept für Klassenfahrten und Austauschprogramme wird erprobt und evaluiert.

Folgende Klassenfahrten finden statt:

In der 5. Klasse maximal 3 Schultage in der näheren Umgebung, Kosten höchstens 90 €,

in der 7. Klasse maximal 5 Schultage in Schleswig-Holstein bzw. Norddeutschland, Kosten höchstens 160 €,

in der 12. oder 13. Klasse eine Profilklassenfahrt, Dauer maximal 6 Schultage, in Deutschland bzw. Europa, Kosten höchstens 500 €.


Darüber hinaus finden sowohl eine mehrtägige Exkursion nach Buchenwald (in der Regel klassenübergreifend in der 10. Jahrgangsstufe) sowie im Einzelfall weitere eintägige Exkursionen statt.

Es gibt folgende Austauschprogramme mit

der South Central High School in Union Mills/Indiana (USA), deren zugehörige Austauschfahrten zur Zeit alle zwei Jahre in der 11. Jahrgangsstufe stattfinden,

zwei Gymnasien in Polen (dem Liceum Ogolnoksztalcace im. Boleslawa Chrobrego in Sopot und dem Liceum Ogolnoksztalcace im. Mikolaja Kopernika in Ustka) sowie einer Schule in Strängnäs, Schweden, deren zugehörige Austauschfahrten zur Zeit im Klassenverband in der 9. bzw. 10. Jahrgangsstufe stattfinden.

In der 9. Klasse können neben Austauschfahrten mit den Partnerschulen der LG weitere Fahrten nur mit interkulturellem Austausch- oder Begegnungscharakter durchgeführt werden. Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:

- Die Austauschprogramme mit den Partnerschulen müssen abgedeckt sein.

- Die betreffende Klasse hat nicht die Möglichkeit, an einem Austauschprogramm teilzunehmen.

Die Bemühungen, weitere Partnerschulen im Ausland zu finden, werden aufrecht erhalten.

Unsere Schüler und Schülerinnen erhalten, wenn Interesse daran besteht, Angebote und Hilfen beim Aufbau individueller Austauschbeziehungen, vor allem mit Frankreich (Familienaufenthalte, Schulbesuche).

5. Die Schulleitung erstellt ein Modell zur Rhythmisierung des Unterrichts, das einerseits weniger Fächer pro Tag vorsieht als auch allen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit einräumt, in der Mittagszeit die in absehbarer Zeit fertiggestellte Mensa aufzusuchen.

6. Ein Ausbildungskonzept für Lehrkräfte in Ausbildung liegt vor (siehe Anlage). Dieses Konzept wird in den nächsten Jahren evaluiert und entsprechend der demnächst in Kraft tretenden neuen Ausbildungsverordnung weiterentwickelt.

7. Das Verfahren der Rückmeldung an Lehrkräfte durch Schüler und Schülerinnen wird intensiviert.

V. Hinweise zur Evaluation

1. Soweit der Text des Schulprogramms Maßnahmen nennt, insbesondere die im Kapitel Abschnitt IV Arbeitsprogramm 2009-2013 genannten Punkte, ergibt sich die Evaluation durch kontinuierliche bzw. fristgemäße Überprüfung durch einen Evaluationsausschuss, in dem neben dem vom Schulleiter beauftragten Schulleitungsmitglied jeweils ein Mitglied des Kollegiums, der Elternschaft und der Schülerschaft mitarbeiten.

Dieser Ausschuss legt alle zwei Jahre einen Bericht über den Stand der Umsetzung des Schulprogramms vor.

2. Die übergeordnete Verantwortung für die Einhaltung der Leitgedanken und die sachgerechte Durchführung der Maßnahmen des Schulprogramms liegt beim Schulleiter. Er kann andere Mitglieder der Schulleitung mit der Wahrnehmung bestimmter, nachfolgend genannter Aufgaben betrauen, die in seine Zuständigkeit fallen. Die besonderen Rechte des Personalrats und der Gleichstellungsbeauftragten bleiben unberührt.

3. Der Schulleiter bzw. das von ihm beauftragte Schulleitungsmitglied

· sorgt dafür, dass die einzelnen Gremien, Arbeitsgruppen und Verantwortlichen für einzelne Aufgaben sach- und termingerecht arbeiten,

· informiert kontinuierlich über den jeweiligen Arbeitsstand und regt notwendige Vorgehensweisen an,

· nimmt die einzelnen Arbeitsergebnisse entgegen und leitet sie in der erforderlichen Weise weiter,

· stellt sicher, dass die schulischen Gremien zeitgerecht über die einzelnen Vorhaben beraten und beschließen bzw. die Realisierung des Schulprogramms beurteilen,

· erstattet der Schulkonferenz mindestens einmal pro Schuljahr Bericht .

4. Die Schulkonferenz beschließt ggf. weitere notwendige Evaluierungsmaßnahmen, berät spätestens am Ende des Schuljahrs 2012/13 auf der Grundlage der ihr vorliegenden Berichte und Stellungnahmen über das Gesamtergebnis der dreijährigen Realisierung des Schulprogramms und verabschiedet die Fortschreibung des Schulprogramms.

Ausbildungskonzept für die LG

(Stand vom 1.11.2007)

I. Voraussetzungen

Entscheidende Grundlagen des Ausbildungskonzeptes sind:

1. die gültige OVP,

2. die geltenden Lehrpläne und Bildungsstandards,

3. die Ausbildungsstandards und

4. das Schulprogramm der Schule

Die LG bildet Lehrkräfte vorbehaltlich der personellen Voraussetzungen in allen Fächern aus, wobei die Ausbildung von Ausbildungslehrkräften geleistet wird, die zertifiziert sind oder an den entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.

Mitglieder der verschiedenen Fachschaften erklären sich bereit, die Referendare gemeinsam mit den jeweiligen Ausbildungslehrkräften zu betreuen, indem sie Hospitationsmöglichkeiten anbieten.

Für alle schulischen Belange und Ausbildungsfragen steht ein/e Ausbildungskoordinator/in als Ansprechpartner zur Verfügung. Unter seiner/ ihrer Leitung finden regelmäßig Veranstaltungen (unter Einbeziehung der jeweiligen Fachkräfte) zu allgemeinen schulspezifischen und prüfungsrelevanten Fragestellungen statt. Zudem sorgt dieser/e in Absprache mit den Ausbildungslehrkräften und der Schulleitung für die Anschaffung der notwendigen Fachliteratur.

II. Einsatz der Referendare

Die Referendare werden während eines Schuljahres möglichst in zwei unterschiedlichen Stufen eingesetzt. Die Schule bemüht sich darum, sie in ihren Fächern gleichmäßig (verteilt auf die Ausbildungszeit) einzusetzen.

Die Stundenpläne der Referendare und der Ausbildungslehrkräfte werden so aufeinander abgestimmt, dass gegenseitige Unterrichtsbesuche und gemeinsame Unterrichtsprojekte möglich sind.

Sollten Vertretungsregelungen bzw. Stundenplanverschiebungen, die diese gegen­seitigen Hospitationen berühren, notwendig werden, geschieht dies nur nach Rücksprache mit den betroffenen Lehrkräften.

Die Referendare nehmen an Klassenfahrten, Exkursionen und anderen Schulakti­vitäten teil und sind in die vorhandenen Teamstrukturen eingebunden (Mitarbeit in den Fachschaften, Arbeitsgemeinschaften, Austauschprojekten etc.).

Für den Vertretungsunterricht werden Referendare nicht herangezogen.

III. Die Gestaltung der Ausbildung

Vor Schuljahresbeginn sollte zwischen den beiden Ausbildungslehrkräften und dem/ der Referendar/in ein Informationsgespräch stattfinden, in dem wesentliche Aspekte des Schulalltags behandelt werden.

Die Ausbildungslehrkräfte unterstützen und beraten die Referendare u.a. bei der Umsetzung der durch das IQSH vermittelten allgemeindidaktischen und fachdidaktischen Inhalte, indem sie mindestens einmal pro Woche in deren Unterricht hospitieren und wöchentlich eine Besprechungsstunde abhalten, in der z.B. einzelne Unterrichtsstunden vorbereitet bzw. besprochen werden. Über Form und Inhalt der schriftlichen Unterrichtsvorbereitung für die Hospitationsstunden (Hauptlernziel, Stundenraster, Kompetenzbereiche, Lernzielebenen, Tafelbilder, Materialien) entscheiden Ausbildungslehrkraft und Referendar gemeinsam. Neben den regulären Besprechungsstunden werden zu Beginn der Ausbildung und nach dem ersten Semester Orientierungsgespräche, die mit der Ausbildungslehrkraft über die persönliche Ausgestaltung und den Stand der Ausbildung des/der Referendar/in geführt werden, dokumentiert.

Über den eigenverantwortlichen Unterricht hinaus besuchen die Referendare Unterrichtsstunden der Ausbildungslehrkraft und übernehmen zeitweise deren Unterricht.

Pro Semester und pro Fach erteilt der Referendar eine Unterrichtsstunde mit dreiseitiger schriftlicher Unterrichtsvorbereitung (mit Erläuterungen zur Klasse, Didaktik und Methodik, Stundenraster mit Hauptlernziel, Angaben zu den Kompetenzbereichen und Lernzielebenen, geplanten Tafelbildern und Materialien) unter Teilnahme des Schulleiters und der Ausbildungslehrkraft. Zusätzlich können weitere Kollegen und Referendare teilnehmen. Die anschließende Besprechung der Unterrichtsstunde erfolgt unter Leitung des Schulleiters. Über diesen Unterrichtsbesuch hinaus besucht der Schulleiter mindestens ein weiteres Mal pro Fach und Semester den/die Referendar/in.

Lehrkräfte mit nur einem Fach werden pro Halbjahr drei- bis viermal in unterschiedlichen Schulstufen besucht.

Die Termine für die Unterrichtsbesuche und Lehrproben werden von den Referendaren spätestens vier Wochen nach Semesterbeginn in Absprache mit dem Schulleiter und den Ausbildungs­lehrkräften festgelegt, anderenfalls gibt der Schulleiter die Termine vor.

Im vierten Semester kann der Unterrichtsbesuch entfallen, wenn alle Beteiligten einverstanden sind. In einem Fach kann die Lehrprobe des vierten Semesters in das dritte Semester vorgezogen werden.

Über die Ausbildung an unserer Schule hinaus erhalten die Referendare zweimal pro Fach und Semester die Möglichkeit, am Unterricht an anderen Gymnasien und anderen Schularten zu hospitieren. Organisation und Koordination übernimmt der/die Ausbildungskoordinator/in.
Zur Evaluation und Weiterentwicklung der Referendarausbildung finden regelmäßig (mindestens einmal pro Schuljahr) Gesprächsrunden unter der Teilnahme von Mitgliedern der Schulleitung, den Ausbildungslehrkräften, der/ der Ausbildungskoordinator/in und ggf. Referendaren statt.

Übersicht über Unterrichtsbesuche und Lehrproben

Semester

1

2

3

4

 

UB Fach 1

UB Fach 1

UB Fach 1

(UB Fach)

 

UB Fach 2

UB Fach 2

UB Fach 2

(UB Fach)

 

LP Fach 1

LP Fach 1

LP Fach 1

LP Fach

 

LP Fach 2

LP Fach 2

LP Fach 2

(LP Fach 2)

 

 

 

(LP Fach 2)

 

Förderkonzept

Das Förderkonzept als Bestandteil des Schulprogramms hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl leistungsstärkere als auch leistungschwächere Schüler und Schülerinnen zu fördern.
Wesentliche Säulen dieses Konzeptes stellen unser Curriculum zum sozialen Lernen und das Methodencurriculum dar,die die Methodenkompetenz, Sozial- und Selbstkompetenz unserer Schüler fördern sollen. Beide Curricula werden regelmäßig im Rahmen des Unterrichts oder an Fachtagen erprobt, überarbeitet und weiterentwickelt. Die erarbeiteten Inhalte werden in den verschiedenen Unterrichtsfächern vertieft.

Curriculum zum Sozialen Lernen
Die Inhalte des Curriculums zum Sozialen Lernen werden innerhalb des Unterrichts oder aber auch an Fachtagen (5. und 7. Klasse) in der Regel durch die Klassenlehrer vermittelt. Die Terminierung der Fachtage erfolgt zu Beginn des Schuljahres nach Absprache mit dem Jahrgangskollegium und der Schulleitung.



Klasse/ Lehrer

Zeitraum

Themenübersicht

vgl.: fit und stark

5. Klasse

(1. Halbjahr)


Klassenleiter

Am 2. Schultag

  • Kennenlernen

  • Einhalten von Regeln, Klassenregeln

  • Übernahme von Verantwortung

5. Klasse

(2.Halbjahr)


Lehrkräfte des Intensivierungsunterrichts

Halbjahreswechsel

(Jan/Feb)


2 Int-Doppelstunden

  • Förderung des Selbstwertgefühls

  • Gefühle wahrnehmen und aus-
    drücken

  • Zuhören


6. Klasse

(1. Halbjahr)


Lehrkräfte des Intensivierungsunterrichts

vor den Herbstferien


2 Int-Doppelstunden

  • Mobbing

  • Konkurrenz

  • geschlechtsbezogene Interaktion

6. Klasse

(2. Halbjahr)


Lehrkräfte des Intensivierungsunterrichts

vor den Osterferien


2 Int-Doppelstunden

  • Freundschaft

  • Kooperation

  • Vertrauensbildung

7. Klasse

(1. Halbjahr)


Fachtag:

Drogenberatungsstelle

individuell

  • Drogenprävention

7. Klasse

(1. Halbjahr)


Fachtag:

Klassenleiterteam

vor den Herbstferien


3 Doppelstunden

  • Kommunikation in Schule und
    Familie

  • Gewaltfreie Konfliktaustragung

  • Konfliktverhalten von Jungen und
    Mädchen



Weiteres:
Zur allgemeinen Förderung der Sozialkompetenz und damit des schulischen Zusammenlebens wird das Engagement der Schüler und Schülerinnen, die sich in besonderem Maße für die Schulgemein-schaft einsetzen durch ein neu eingeführtes Zertifikat gewürdigt. Über die Vergabe der Zertifikate entscheidet ein Gremium bestehend aus einem Vertreter / einer Vertreterin der SV, eine Lehrkraft und ein Mitglied der Schulleitung. Auf diese Weise drückt die Schule denjenigen gegenüber ihren besonderen Dank aus, die sich z.B.
-in der SV- Arbeit engagieren
-Patenschaften für die 5. Klassen übernehmen
-sich als Konfliktlotsen einsetzen
-regelmäßig und engagiert im „Insulaner“, unserer Schülerzeitung, mitarbeiten
-die Homepage mitgestalten
-im Sanitätsdienst Verantwortung übernehmen
-und Betreuungsaufgaben (z.B. Ausgabe der Spielgeräte für den Pausenhof, Blumenversorung, Hausaufgabenhilfe) gewissenhaft wahrnehmen.


Methodencurriculum
Fächerübergreifend finden an unserer Schule für die verschiedenen Jahrgangsstufen pro Schulhalbjahr schwerpunktmäßig Fachtage zu zentralen Methodikthemen statt. Die Fachtage werden von den Klassen-bzw. Fachlehrern durchgeführt und von den anderern Kollegen in den verschiedenen Unterrichtsfächern vertieft.

Übersicht über die Inhalte der Methodenfachtage



Thema des Fachtags

Inhalte

Klasse 5


Arbeitsplatz, Zeitmanagement, Lerntechniken

- die SuS wissen, wie ein Arbeitsplatz
optimal einzurichten ist
- die SuS erkennen die Bedeutung einer richtigen Zeiteinteilung für den Lernerfolg
- die SuS erwerben die Fähigkeit,
verschiedene Lernkanäle bewusst einzusetzen (z.B. für das Vokabel lernen)

Klasse 5


Bearbeiten von Informationen

- die SuS können gezielt am Beispiel von Sachtexten Lesetechniken anwenden
(Fünf-Gang/ Drei- Gang-Lesetechnik) und wesentliche Informationen heraus-
arbeiten

- die SuS können Diagrammen und Tabellen wesentliche Informationen entnehmen


Klasse 6

Informationsbeschaffung



- Besuch der Stadtbücherei Ratzeburg
- Einführung in die Recherchearbeit
(Katalogisierungen etc.)

Klasse 6


Präsentationstechniken

- die SuS können anhand verschiedener Präsentationstechniken (Flipchart, Moderationskarten, Plakate, OH-Folien, Tafelbildern) kurze visuell gestützte Vorträge halten

- die SuS lernen mit verschiedenen
Feedbackverfahren umzugehen


Klasse 7


Suchen und Auswerten von Informationen

- die SuS können im Internet und in gedruckten Medien nach Informationen recherchieren

- die SuS können die Qualität der Information und der Medien bewerten und ein Handout gestalten